Men­to­ring

Men­to­ring

Beschrei­bung

Sie haben ein Anlie­gen dafür, Men­schen auf ihrem Weg im Glau­ben und durchs Leben zu beglei­ten und zu unter­stüt­zen? Sie in ihrer Per­sön­lich­keit zu stär­ken und ihrer Ent­wick­lung zu för­dern? Dann ist die­se Wei­ter­bil­dung zum christ­li­chen Men­tor / zur christ­li­chen Men­to­rin viel­leicht etwas für Sie. Ziel­set­zung des Semi­nar­pro­gramms Men­to­ring ist die Qua­li­fi­zie­rung zur/m Mentor/in im Kon­text der christ­li­chen Gemein­de­ar­beit. Acht Kur­se ver­mit­teln sowohl ein fun­dier­tes Fach­wis­sen als auch eine sozia­le und geist­li­che Kom­pe­tenz im Hin­blick auf die Beglei­tung ande­rer Men­schen und haben einen hohen Pra­xis­ge­halt. Die Semi­nar­ta­ge die­nen daher neben der Wis­sens­er­mitt­lung ins­be­son­de­re auch dem prak­ti­schen Erar­bei­ten der wesent­li­chen Inhal­te sowie der Selbsterfahrung.

Ablauf

Die Men­to­ring­aus­bil­dung umfasst acht Kur­se (vier­mal 2 Tage), die im Lau­fe von 12 Mona­ten ange­bo­ten wer­den. Alle Kur­se wer­den sowohl als Prä­senz­se­mi­na­re in Mar­burg als auch digi­tal ange­bo­ten. Ein Wech­sel zwi­schen Prä­senz- und Online-Semi­na­ren ist jeder­zeit möglich.

Grund­la­gen­kur­se: Nach den Grund­la­gen­kur­sen 1 und 2 sol­len die Teilnehmer/innen in der Lage und dazu aus­ge­rüs­tet sein, Men­to­ring­pro­zes­se selbst­stän­dig anzu­ge­hen und durch­zu­füh­ren. Bestä­tigt wird dies durch ein Grund­la­gen-Zer­ti­fi­kat vom cMn (christ­li­ches Men­to­ring Netz­werk), das auch Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me an den Auf­bau­kur­sen 3 bis 8 ist, sowie als Berech­ti­gung zur Regis­trie­rung als Mentor/in auf der cMn-Home­page dient. 

Auf­bau­kur­se: Die Auf­bau­kur­se 3 bis 8 die­nen der inhalt­li­chen Ver­tie­fung von rele­van­ten Men­to­ring­the­men, insb. im Kon­text von Jün­ger­schaft und Gemein­de. Die Kur­se 3 und 4 bzw. 5 und 6 kön­nen auch in umge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge besucht wer­den. Die Kur­se 7 und 8 bil­den den Abschluss und umfas­sen ein Kolloquium.

Super­vi­sio­nen: Im Lau­fe der Auf­bau­kur­se wer­den außer­demSu­per­vi­sio­nen ange­bo­ten. Die Super­vi­si­on kann in Form von Ein­zel­su­per­vi­si­on oder Grup­pen­su­per­vi­si­on statt­fin­den. Dabei wer­den Fra­ge­stel­lun­gen und Fäl­le aus der eige­nen Men­to­ring­pra­xis bear­bei­tet. Super­vi­si­on ermög­licht die fach­li­che Ver­tie­fung der Men­to­ring­be­zie­hun­gen im ver­trau­li­chen Rahmen.

Für die abschlie­ßen­de Zer­ti­fi­zie­rung als Mentor/in wer­den die Teil­nah­me an allen acht Kur­sen sowie das bestan­de­ne Kol­lo­qui­um und min­des­tens eine Super­vi­si­on benötigt.

Kurs­in­hal­te

Modul 1 + 2: Grund­kurs Men­to­ring
Was ist Men­to­ring? Was brau­che ich dafür? Wie gehe ich das an? 
Im Grund­kurs Men­to­ring wird den Teilnehmer/innen eine fun­dier­te Grund­la­ge zum The­ma Men­to­ring ver­mit­telt. Die Teilnehmer/innen wer­den durch vie­le prak­ti­sche Auf­ga­ben und Übun­gen direkt mit Men­to­ring in Berüh­rung gebracht, so dass sie eine Visi­on für Men­to­ring für sich selbst und für die Gemein­de­ar­beit gewin­nen. Ein wei­te­rer Schwer­punkt wird die Kom­mu­ni­ka­ti­on sein: In einer so engen Bezie­hung, wie es im Men­to­ring der Fall ist, kön­nen eige­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­sät­ze wun­der­bar reflek­tiert und neue Mög­lich­kei­ten ein­ge­übt wer­den. Dabei geht es nicht nur um Spra­che, son­dern um eine ganz­heit­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on und die rich­ti­ge Nähe und Distanz in einer Men­to­ring­be­zie­hung. 

Modul 3 + 4: Spi­ri­tua­li­tät / Geist­li­ches Wachs­tum

Was sagt die Bibel über Men­to­ring? Wie lebe ich mei­ne eige­ne Spi­ri­tua­li­tät? Wie unter­stüt­ze und för­de­re ich ande­re Men­schen in ihrem Glau­bens­le­ben?
In die­sem zwei­tä­gi­gen Semi­nar wer­den die Teilnehmer/innen ihre eige­nen geist­li­chen Wur­zeln reflek­tie­ren. Wie lebe ich mein geist­li­ches Leben (Spi­ri­tua­li­tät) so, dass ich in mei­ner Bezie­hung zu Gott und dem Nächs­ten wach­se und mich wei­ter ent­wi­ckeln kann? Dazu wer­den wir uns über die eige­nen For­men der Spi­ri­tua­li­tät aus­tau­schen und ande­re, ergän­zen­de For­men von Spi­ri­tua­li­tät ken­nen­ler­nen und erfah­ren. Dabei sol­len die Teilnehmer/innen erken­nen, dass Men­to­ring ein bibli­sches Prin­zip geist­li­chen Wachs­tums ist (2. Tim 2,2). Im christ­li­chen Men­to­ring geht es auch um Glau­bens­ent­wick­lun­gen und dar­um, die­se zu begleiten.

Modul 5 + 6: Men­to­ring als Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung
Wer bin ich? Was macht mich aus? Was brin­ge ich mit? Und wie hel­fe ich ande­ren, das für sich her­aus­zu­fin­den?
„Der Mensch wird am DU zum ICH.“ (Mar­tin Buber) 
Men­to­ring ist ein effek­ti­ver Weg, Per­sön­lich­keits­struk­tu­ren zu erken­nen und Men­schen hel­fen her­aus­zu­fin­den, wer sie sind und sie in ihrer Ent­wick­lung zu beglei­ten. Auch am DU der Men­to­rin / des Men­tors kann die/der Men­tee zum ICH wer­den. Dabei geht es um einen weit­ge­fass­ten Men­to­ring­an­satz, der im All­tag mit Fami­lie, Beruf und Gemein­de ver­wur­zelt ist. Hier­bei spie­len Selbst­re­fle­xi­on und das Erken­nen der eige­nen Per­sön­lich­keit eine bedeu­ten­de Rol­le. 

Modul 7 + 8: Men­to­ring als Schlüs­sel für Gemein­de­auf­bau
Wie kann Men­to­ring im Kon­text der Gemein­de aus­se­hen? Wie kann Men­to­ring Gemein­de­ent­wick­lung unter­stüt­zen?
In die­sem Modul geht es nicht um neue Gemein­de­auf­bau­kon­zep­te, son­dern dar­um, wie eine Men­to­ring­kul­tur den Gemein­de­auf­bau berei­chern kann. Das bibli­sche Ver­ständ­nis von Men­to­ring und Klein­grup­pen ist dabei die Grund­la­ge und wird als ein orga­nisch wach­sen­des, trans­ge­nera­tio­na­les Bezie­hungs­netz­werk ver­stan­den. 
Der Abschluss der Semi­nar­ta­ge und des Men­to­ring­pro­gramms bil­det ein Kol­lo­qui­um. Dort wird im Rah­men einer Klein­grup­pen­ar­beit ein Fall­bei­spiel erar­bei­tet, das den Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit gibt, ihr erwor­be­nes Wis­sen anzu­wen­den und dem Ple­num vorzustellen. 

State­ments

Ein Mut­mach­se­mi­nar und wert­vol­le Unter­stüt­zung, mit Men­to­ring zu starten!“

Unbe­dingt emp­feh­lens­wert, sehr pra­xis­nah und ermutigend!“

Ein sehr authen­ti­sches und lebens­na­hes Semi­nar. Es ist auch emp­feh­lens­wert, um sich in sei­ner eige­nen Per­son weiterzuentwickeln.“

Moti­vie­rend. Umset­zungs­fä­hig. Horizonterweiternd.“

Ziel­grup­pe

Das Semi­nar­pro­gramm rich­tet sich an haupt- und ehren­amt­lich Mit­ar­bei­ten­de in Gemeinden.

Kos­ten

Ein Semi­nar­tag kos­tet 70 Euro (ermä­ßigt 55 Euro), dar­in sind alle Kurs­un­ter­la­gen ent­hal­ten. Für die Aus­stel­lung der Zer­ti­fi­ka­te fal­len zudem ein­ma­lig 10 Euro (nach den Grund­la­gen­kur­sen) und ein­ma­lig 25 Euro (nach den Auf­bau­kur­sen) an. Eine Super­vi­si­on kos­tet 45 € (ermä­ßigt 25 Euro). 

Bei einer Abmel­dung ab 14 Tage vor Semi­nar­be­ginn erhe­ben wir 15,-€ Stor­nie­rungs­kos­ten, bei Abmel­dung am Semi­nar­tag fal­len die vol­len Semi­nar­kos­ten an. 

Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl für jedes Modul sind neun Personen.

Fort­bil­dungs­or­te

Die Prä­senz­se­mi­na­re fin­den in den Räum­lich­kei­ten des MBS in Mar­burg statt.

Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten gibt über den Deut­schen Gemein­schafts-Dia­ko­nie­ver­band www.dgd-gaestehaeuser.de (06421/188–0) und kön­nen dort sepa­rat dazu gebucht werden.

Die Online-Semi­na­re fin­den in der Regel über die Platt­t­form Zoom statt. Wei­te­re Ter­mi­ne für Online-Semi­na­re wer­den in Kür­ze auf der Home­page zu fin­den sein.

Koope­ra­ti­ons­part­ner

Das Semi­nar­pro­gramm Men­to­ring ist zer­ti­fi­ziert beim christ­li­chen Men­to­ring Netz­werk Deutsch­land (cMn).

Lei­tung und Mitarbeitende

Judith Wes­ter­hei­de (Lei­tung)

Judith Wes­ter­hei­de (*1984) absol­vier­te eine Aus­bil­dung am MBS, arbei­tet dann als Jugend­re­fe­ren­tin in einer Gemein­de und war anschlie­ßend Teil des Grün­dungs- und Lei­tungs­teams eines Jün­ger­schafts­pro­gramms bei OM. Seit Som­mer 2016 arbei­tet sie am MBS und ist dort als Semi­nar­re­fe­ren­tin tätig. Par­al­lel dazu stu­dier­te sie bis 2021 berufs­be­glei­tend Sozia­le Arbeit (BA) an der Hoch­schu­le Koblenz. Im Rah­men der MBS-Aka­de­mie ist sie für das Semi­nar­pro­gramm Men­to­ring verantwortlich.

Ste­fan Fos­si Bäumer

Ste­fan Fos­si Bäu­mer wur­de in Sie­gen gebo­ren und hat in Mar­burg Theo­lo­gie stu­diert. Neben der Mit­ar­beit im Chris­tus­Treff besuch­te er Semi­na­re in Päd­ago­gik und Psy­cho­lo­gie. Nach dem theo­lo­gi­schen Examen arbei­te­te er als Jugend­re­fe­rent in der Evan­ge­li­schen Gemein­schaft in Bebra. Anschlie­ßend war er 9 Jah­re lang Lan­des­ju­gend­re­fe­rent beim EC-Hes­sen-Nas­sau. Jetzt arbei­tet Fos­si in sei­nem Traum­job am MBS und ver­ant­wor­tet das Semi­nar­pro­gramm Spi­ri­tua­li­tät im Bereich der Akademie.

Chris­ti­ne Faix

Chris­ti­ne Faix (*1969) ist mit Tobi­as ver­hei­ra­tet und hat zwei Kin­der (Aimee und Lil­ly). Sie stu­dier­te Deutsch, Eng­lisch, ev. Theo­lo­gie / Reli­gi­ons­päd­ago­gik in Hei­del­berg und leg­te ihr zwei­tes Staats­examen am Semi­nar Rott­weil ab. Anschlie­ßend unter­rich­te­te sie an einer Grund- und Haupt­schu­le in Bad Dürr­heim und am Semi­nar für Didak­tik und Leh­rer­bil­dung (Eng­lisch an der Grund­schu­le). Dar­über hin­aus arbei­te­te sie bei den Fackel­trä­gern in Spa­ni­en mit, absol­vier­te die Kurz­bi­bel­schu­le der Fackel­trä­ger in Capern­wray Hall in Eng­land und leb­te als assi­stant tea­cher in York­shire. Chris­ti­ne Faix sam­mel­te zahl­rei­che Gemein­de­er­fah­run­gen, haupt­säch­lich in der Arbeit mit Kin­dern und Teen­agern. Seit 2005 ist sie Dozen­tin am MBS und beglei­tet Stu­die­ren­de von Her­zen gern auch als Mentorin.

Jür­gen Homberger

Jür­gen Hom­ber­ger (*1959) ist ver­hei­ra­tet mit Han­na und hat drei erwach­se­ne Kin­der. Er war über zwan­zig Jah­re als Seel­sor­ger in der Gemein­de und in der Kran­ken­haus­seel­sor­ge tätig und arbei­tet jetzt frei­be­ruf­lich als Super­vi­sor, Coach und Seel­sor­ger. Er hat in sei­ner beruf­li­chen Lauf­bahn Men­to­ring als sehr unter­stüt­zend erlebt und ist heu­te selbst enga­gier­ter Mentor.

Mar­tin Rauh

Mar­tin Rauh hat jah­re­lan­ge Erfah­rung als Gemein­de­lei­ter und evan­ge­li­scher Pfar­rer. Er ist Bera­ter für Alpha-Kur­se und hat ein Herz für Gemein­de­be­ra­tung und Men­to­ring. Als Dozent für Gemein­de­päd­ago­gik am MBS ist er auch zustän­dig für die Beglei­tung der Berufs­ein­stei­gen­den und enga­giert sich für Tra­fo in Hessen.

Kers­tin Schlie

Kers­tin Schlie (*1981) wohnt mit ihrem Mann Cars­ten und ihren fünf Kin­dern im schö­nen Ebs­dor­fer­grund. Sie hat die Aus­bil­dung zur Erzie­he­rin und Gemein­de­re­fe­ren­tin von 2007 bis 2011 am MBS absol­viert. Die Wei­ter­bil­dun­gen in Men­to­ring, Seel­sor­ge (TS) und sys­te­mi­scher Bera­tung (Isbus) konn­te sie als Jugend­re­fern­tin in der Gemein­de und unter jun­gen Men­schen viel­fach anwen­den und gebrau­chen. Zur Zeit gibt sie gele­gent­lich Semi­na­re in Men­to­ring und für Tages­müt­ter, arbei­tet von zu Hau­se aus als Tages­mut­ter und betreut das jüngs­te ihrer fünf groß­ar­ti­gen Kin­der mit. 

Fra­gen

TERMINE

Kei­ne Ver­an­stal­tung gefunden 
Wei­te­re anzeigen