Seel­sor­ge

Seel­sor­ge

Beschrei­bung

Was ist Seel­sor­ge? Was ver­steht man unter beglei­ten­der Seel­sor­ge? Wel­che Kom­pe­ten­zen brau­che ich für beglei­ten­de Seel­sor­ge?
Hier ein Video zur Ver­deut­li­chung

Mit die­sen Fra­gen beschäf­ti­gen wir uns in der Fort­bil­dung zur Beglei­ten­den Seel­sor­ge. Ziel ist es die grund­le­gen­de Seel­sor­ge-Kom­pe­ten­zen im Umfeld der Gemein­de­ar­beit zu erlangen.

Das christ­li­che Men­schen­bild bil­det die Grund­la­ge der zu bele­gen­den Semi­na­re. In die­sen soll fun­dier­tes Fach­wis­sen erlernt wer­den und inner­halb von Klein­grup­pen und anhand von Pra­xis­übun­gen getes­tet wer­den. In Ein­zel­ana­ly­sen sowie Ein­zel- und Grup­pen­su­per­vi­sio­nen ste­hen die Selbst­er­fah­rung und Refle­xi­on von Seel­sor­ge­pro­zes­sen im Mit­tel­punkt. Der Abschluss im Bereich der beglei­ten­den Seel­sor­ge wird vom ACC ( Asso­cia­ti­on of Chris­ti­an Coun­sellors, Deut­scher Dach­ver­band für christ­li­che Bera­te­rin­nen und Bera­ter) anerkannt.

Bewähr­te Instru­men­te im Seel­sor­ge­pro­zess, die ver­mit­telt wer­den, basie­ren auf fol­gen­den Ansätzen:

  • Das biblisch hebräi­sche Men­schen­bild bil­det die Grund­la­ge für unse­re Arbeit als Christen.
  • Haupt­schwer­punkt ist die Indi­vi­du­al­psy­cho­lo­gie Alfred Adlers. Die­se berück­sich­tigt die Ein­heit der Per­sön­lich­keit, den „Lebens­stil“, die Lebens­fi­na­li­tät und das Gemein­schafts­ge­fühl, d.h. die Fähig­keit, mit Gott, dem Ande­ren und sich selbst in Bezie­hung zu treten.
  • Die Sys­te­mi­sche The­ra­pie stellt die Annah­me ins Zen­trum, dass Pro­ble­me und Stö­run­gen nicht zusam­men­hang­los in Ein­zel­per­so­nen, son­dern in Sys­te­men ver­an­kert sind. Sie arbei­tet lösungsorientiert.
  • Von der Gesprächs­psy­cho­the­ra­pie Carl Rogers ler­nen wir eine effek­ti­ve Gesprächsführung.
  • Die Logo­the­ra­pie von Vic­tor Frankl sieht die Ant­wort über den Sinn des Lebens für jeden Men­schen als existenziell.
  • Die RET (Ratio­nal — Emo­ti­ve — The­ra­pie) nach Albert Ellis zeigt auf, dass unse­re Hand­lun­gen und Gefüh­le von unse­rem Den­ken bestimmt wer­den. Hier kön­nen wir in der Beglei­tung Ver­än­de­rungs­pro­zes­se in Gang setzen.

Ablauf

Die Fort­bil­dung zum beglei­ten­den Seel­sor­ger beinhal­tet 10 Semi­na­re. In die­sen wird das theo­re­ti­sche Fach­wis­sen erlernt. Für die aner­kann­te Beglei­ten­de Seel­sor­ge Aus­bil­dung wer­den alle 10 Semi­nar benö­tigt und fol­gen­de Praxisteile:

  • 1 Tag Praxisseminar
  • 2 Tage Gruppensupervision
  • 3 Stun­den Einzelanalyse
  • 3 Stun­den Einzelsupervision
  • 1 Tag Selbsterfahrung
  • 1 Abschluss­ar­beit (Refle­xi­on der eige­nen Seel­sor­ge­ar­beit und des eige­nen Seelsorbeverständnisses)

Die Fort­bil­dung geschieht berufs­be­glei­tend über ca. 2 Jah­re ver­teilt. 
Die Semi­na­re kön­nen in der Rei­hen­fol­ge selbst zusam­men­ge­stellt wer­den. Da im Semi­nar “Men­schen bera­ten — die Kunst ver­ste­hen­der Gesprä­che” Grund­la­gen der Gesprächs­füh­rung ver­mit­telt wer­den, soll­te die­ses früh­zei­tig besucht wer­den. Das Semi­nar “Stär­ken, wach­sen, rei­fen — Ver­än­de­rungs­pro­zes­se” fasst die Aus­bil­dung zusam­men und schenkt einen Aus­blick auf die seel­sor­ger­li­che Tätig­keit. Die Pra­xis­se­mi­na­re kön­nen par­al­lel zu den Semi­na­ren belegt wer­den. 
Der Abschluss der Fort­bil­dung zum Beglei­ten­den Seel­sor­ger erfolgt durch eine schrift­li­che Doku­men­ta­ti­on (Refle­xi­on der eige­nen Seelsorgearbeit).

Ziel­grup­pe

Die Fort­bil­dung rich­tet sich in ers­ter Linie an Chris­ten, die im Gemein­de­kon­text Men­schen seel­sor­ger­lich beglei­ten wol­len. Für christ­li­che Seel­sor­ge soll­ten fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sein:

  • leben­di­ge Bezie­hung zu Jesus Christus
  •  Mit­ar­beit in einer christ­li­chen Gemeinde
  • phy­si­sche und psy­chi­sche Belastbarkeit
  • Fähig­keit, eige­ne Gren­zen zu erken­nen und zu wahren
  • die Bereit­schaft und die Fähig­keit zur Schweigepflicht
  • die Bereit­schaft, sich im prak­ti­schen Seel­sor­ge­dienst ein­zu­brin­gen und an sich selbst zu arbeiten

Kurz­be­schrei­bung der Seminare

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Men­schen beglei­ten und bera­ten — Ein­füh­rung in die Bera­ten­de Seel­sor­ge
Dies Semi­nar gibt einen grund­le­gen­den Ein­blick in die Seel­sor­ge-Leh­re. Hier­für knüp­fen wir an die geschicht­li­che Ent­wick­lung der Seel­sor­ge an, um dann auf­zu­zei­gen, was wir heu­te unter Begleitender/ Bera­ten­der und The­ra­peu­ti­scher Seel­sor­ge ver­ste­hen. Die Teil­neh­men­den sol­len erken­nen, was eine zeit­ge­mä­ße Seel­sor­ge ist, die sich am Evan­ge­li­um ori­en­tiert und dem Men­schen mit fun­dier­ter Glau­bens- und Lebens­hil­fe dient. Dabei soll deut­lich wer­den, dass die­se seel­sor­ger­li­che Beglei­tung psy­cho­lo­gi­sche Erkennt­nis­se als sinn­vol­le und wich­ti­ge Ergän­zung des Glau­bens mit ein­schließt und dadurch dem Hil­fe­be­dürf­nis der Rat­su­chen­den in not­wen­di­ger und ange­mes­se­ner Wei­se begeg­net wer­den kann. 

Men­schen beglei­ten und bera­ten — Klas­si­sche For­men der Seel­sor­ge
Das Semi­nar stellt eini­ge “klas­si­sche For­men der Seel­sor­ge” vor und macht sie erlern­bar. Es zeigt auf, wie die “ver­kün­di­gen­de“ Seel­sor­ge” und die psy­cho­lo­gi­sche “Bera­tungs­ar­beit” in der Seel­sor­ge zusam­men­ge­hö­ren und in Beglei­ten­de Seel­sor­ge gegen­sei­tig Ergän­zung fin­den. 

Lebens­lo­gik ent­de­cken — Grund­la­gen der Indi­vi­du­al­psy­cho­lo­gie
Die Teil­neh­men­den ler­nen die Grund­be­grif­fe der Indi­vi­du­al­psy­cho­lo­gie ken­nen, die das zen­tra­le Kon­zept für die Beglei­ten­de Seel­sor­ge bil­den. Die Semi­nar­teil­neh­men­den kön­nen anhand die­ser Grund­la­gen ihre eige­nen “Wahr­neh­mun­gen” und “Denk­wei­sen”, ihrer ganz “pri­va­ten” Lebens­lo­gik auf die Spur kom­men. Gleich­zei­tig ler­nen sie die Schrit­te ken­nen, wie sie in Gesprä­chen den Lebens­stil erar­bei­ten und fomu­lie­ren kön­nen. Sie ler­nen ein res­sour­cen­ori­en­tier­tes Arbei­ten mit dem Lebens­stil. 

Alte Wur­zeln und neue Trie­be — Der Mensch und sei­ne fami­liä­re Prä­gung
In die­sem Semi­nar wird die Bedeu­tung der Fami­lie für die Ent­wick­lung eines Men­schen erkannt. Die Teil­neh­men­den ler­nen das Instru­ment “Fami­li­en- und Geschwis­ter­kon­stel­la­ti­on ken­nen und anwen­den. 

Men­schen bera­ten — die Kunst ver­ste­hen­der Gesprä­che in der Seel­sor­ge
In der Gesprächs­füh­rung der Beglei­ten­den Seel­sor­ge wird die anneh­men­de und wert­schät­zen­de Hal­tung Jesu im Umgang mit Men­schen sicht­bar. Das Ver­ste­hen des Men­schen durch Ein­füh­lung ist das zen­tra­le Kon­zept, um die ein­ma­li­ge Wirk­lich­keits­sicht der Rat­su­chen­den zu erfas­sen. Dabei hel­fen die Seel­sor­gen­den durch Ermu­ti­gung und kon­kre­te Fra­gen, die Pro­ble­me und die dazu­ge­hö­ri­ge Lebens­lo­gik zu erar­bei­ten. Ent­spre­chend wird eine res­sour­cen­ori­en­tier­te Gesprächs­füh­rung ver­mit­telt. 

Total ver­netzt — Ein­füh­rung in sys­te­mi­sches Den­ken
Das Semi­nar ver­mit­telt sys­te­mi­sches Den­ken und Bera­ten. Die grund­le­gen­de Ver­net­zung des Men­schen in sozia­len Sys­te­me und das damit ver­bun­den­de zir­ku­lä­re Den­ken wird ver­tieft ver­mit­telt. 

Wie ticke ich — wie ticken die ande­ren? Per­sön­lich­keits­struk­tu­ren in Glau­be, Bezie­hung und All­tag
Anhand des Per­sön­lich­keits­struk­tur­mo­dells von Fritz Rie­mann las­sen sich durch erkann­te per­sön­lich­keits­be­ding­te Ängs­te und Res­sour­cen indi­vi­du­el­le Lebens­zie­le und Grund­mo­ti­va­tio­nen bes­ser ver­ste­hen. Auf die­sem Weg wird die Akzep­tanz für die Stär­ken und Schwä­chen der eige­nen Per­son wie die des Gegen­übers geför­dert sowie die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung ange­regt. 

Glau­be der nach Frei­heit schmeckt — Got­tes­be­zie­hung und Lebens­lo­gik in Seels­ro­ge und Bera­tung
Das Semi­nar will zur Refle­xi­on — Ver­ge­wis­se­rung und Kor­rek­tur — der eige­nen Glau­bens­über­zeu­gun­gen bei­tra­gen. Zusam­men­hän­ge zwi­schen der eige­nen Lebens­lo­gik und den Glau­bens­über­zeu­gun­gen wer­den erkannt und die Sprach­fä­hig­keit über reli­giö­sen The­men in der Seel­sor­ge ver­bes­sert. 

Seel­sor­ge und Kri­sen­in­ter­ven­tio­nen — Gren­zen erken­nen und Mög­lich­kei­ten gestal­ten
Das Semi­nar zeigt die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen beglei­ten­der Seel­sor­ge auf und lei­tet zu dif­fe­ren­zier­ter Hilfestellung/ Inter­ven­ti­on an. Es ver­mit­telt einen Über­blick über die wich­tigs­ten psy­chi­schen Stö­run­gen, lei­tet zu erfolg­rei­cher Kri­sen­in­ter­ven­ti­on im Rah­men von seel­sor­ger­li­cher Beglei­tung an und klärt den Unter­schied zwi­schen Beglei­tung, Bera­tung und The­ra­pie. 

Stär­ken, Wach­sen, Rei­fen — Ver­än­de­rungs­pro­zes­se anre­gen und gestal­ten
Das Semi­nar befasst sich mit geist­li­chen und see­li­schen Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen in der Beglei­tung von Rat­su­chen­den. Durch Refle­xi­on der eige­nen Nach­fol­ge und der Ein­stel­lun­gen wird der Lebens­stil reflek­tiert und wer­den neue Hori­zon­te der per­sön­li­chen Ent­wick­lung in Gang gesetzt. Durch metho­di­sche Hil­fen wer­den Lern- und Ent­wick­lungs­pro­zes­se ange­regt, beglei­tet und geför­dert. 

In den Semi­na­ren wer­den Theo­rie und prak­ti­sche Übun­gen mit­ein­an­der ver­bun­den. 

Pra­xis­tag
Das Ziel die­ses Tages ist die Anwen­dung theo­re­ti­scher Kon­zep­te von Seel­sor­ge und Gesprächs­füh­rung mit den in den Semi­na­re erlern­ten Instru­men­ten, wie z.B. die Pro­ble­mer­ar­bei­tung, die Lebens­sti­ler­ar­bei­tung, der Fami­li­en­kon­stel­la­ti­on und res­sour­cen­ori­en­tie­rer Fra­gen. Die Teil­neh­men­den sam­meln Erfah­run­gen, die sie reflek­tie­ren. Durch die Übun­gen bekom­men die Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit ihre Stär­ken und Ent­wick­lungs­be­rei­che zu ent­de­cken. 

Selbst­er­fah­rungs­se­mi­nar
Die Teil­neh­men­den ler­nen und üben sich dar­in sich selbst zu reflek­tie­ren, um in Seel­sor­ge­pro­zes­sen die eige­ne Betrof­fen­heit immer kla­rer von den Anlie­gen der Rat­su­chen­den unter­schei­den zu kön­nen. 

Grup­pen­su­per­vi­si­on
Die Grup­pen­su­per­vi­si­on dient der Pra­xis­ori­en­tie­rung der Seel­sor­ge­aus­bil­dung. Die Teil­neh­men­den reflek­tie­ren ihr eige­nes seel­sor­ger­li­ches Vor­ge­hen, indem sie der Grup­pe einen Fall schil­dern und die­sen dann unter fach­li­cher Anlei­tung eines Super­vi­die­ren­den erör­tern. Durch das Mit­den­ken in den ande­ren Gesprächs­pro­zes­sen üben sich die ein­zel­nen im Vor­ge­hen bei wie­der­keh­ren­den Pro­ble­ma­ti­ken und bekom­men einen Mehr­wert an seel­sor­ger­li­cher Erfah­rung. 

Ein­zel­ana­ly­sen
Die­se die­nen der Selbst­re­fle­xi­on. Der eige­ne Lebens­stil, die eige­ne fami­liä­re Prä­gung und typi­sche Ver­hal­tens­mus­ter wer­den mit erfah­re­nen Bera­ten­den Seel­sor­gen­den, die von der TS Stif­tung aner­kannt sind, mit­tels indi­vi­du­al­psy­cho­lo­gi­scher Metho­den erar­bei­tet. Dadurch erle­ben die Teil­neh­men­den sich selbst in der Rol­le von Rat­su­chen­den und kön­nen eige­ne The­men bear­bei­ten und ihre per­so­na­len und sozia­len Kom­pe­ten­zen fes­ti­gen. 

Ein­zel­su­per­vi­sio­nen
Die Teil­neh­men­den reflek­tie­ren ihr eige­nes seel­sor­ger­li­ches Vor­ge­hen mit erfah­re­nen Bera­ten­den Seel­sor­gen­den, die von der TS Stif­tung aner­kannt sind. 

Abschluss­be­richt
Schrift­li­che Refle­xi­on der Aus­bil­dung, der Selbst­ver­ständ­nis­ses als Seel­sor­ger und der bis­her aus­ge­üb­ten Seelsorgetätigkeit. 

Koope­ra­ti­ons­part­ner

Die Aus­bil­dung Beglei­ten­de und Bera­ten­de Seel­sor­ge fin­det in Koope­ra­ti­on mit der TS-Stif­tung in Neu­en­det­tels­au statt.

Lei­tung und Mitarbeitende

Mat­thi­as Otte (Lei­tung)
ver­ant­wort­lich für den Aus­bil­dungs­zweig beglei­ten­der Seel­sor­ge an der mbs-Aka­de­mie, Dozent am Mbs Bibel­se­mi­nar, seel­sor­ger­li­che Beglei­tung der Stu­die­ren­den 

Mat­thi­as Otte (*1963) war 11 Jah­re tätig als Ergo­the­ra­peut und stell­ver­tre­ten­der Lei­ter auf dem Glau­bens­hof Cyriax­wei­mar e.V., eine sozi­al­the­ra­peu­ti­sche Lebens­ge­mein­schaft. Mit sei­ner Frau und sei­nen bei­den Kin­dern arbei­te­te er von 2000 bis 2003 in Jerusalem/Israel im Johan­ni­ter Hos­piz, ein Gäs­te- und Begeg­nungs­haus getra­gen von dem Chris­tus­Treff Mar­burg. Nach einer Lehr­tä­tig­keit an einer Ergo­the­ra­pie­schu­le ist er seit 2007 als Dozent am Bibel­se­mi­nar. Neben­be­ruf­lich arbei­tet er als the­ra­peu­ti­scher Seel­sor­ger in einer eige­nen Pra­xis für heil­kund­li­che Psy­cho­the­ra­pie. Im Mai 2016 schloss er sein Mas­ter­fern­stu­di­um “Sys­te­mi­sche Bera­tung” erfolg­reich ab. 

Ricar­da Abrell 
Ricar­da Abrell (*1970) ist Super­vi­so­rin (DGSv), Psy­cho­lo­gi­sche Bera­te­rin (TS),
Sys­te­mi­sche Auf­stel­lungs­lei­te­rin (ISBUS) und Gemein­de­re­fe­ren­tin. Mit
ihrem Mann und ihren vier Kin­dern lebt sie im Ebs­dor­fer­grund / Nähe Marburg. 

Susan­ne Haas stammt aus dem ober­frän­ki­schen Schwar­zen­bach a.d.Saale,geboren 1968, ver­hei­ra­tet und Mut­ter von zwei erwach­se­nen Kin­dern. Sie ist The­ra­peu­ti­sche Seel­sor­ge­rin, Ehe­the­ra­peu­tin und hat eine Pra­xis für Psy­cho­the­ra­pie nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz. Zudem ist sie Ehe­kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ne­rin (KOMKOM) und Dozen­tin im Bereich Selbst­er­fah­rung der Stif­tung The­ra­peu­ti­sche Seelsorge

Jür­gen Hom­ber­ger 
Jür­gen Hom­ber­ger (*1959) ist ver­hei­ra­tet mit Han­na und hat drei erwach­se­ne Kin­der. Er war über zwan­zig Jah­re als Seel­sor­ger in der Gemein­de und in der Kran­ken­haus­seel­sor­ge tätig und arbei­tet jetzt frei­be­ruf­lich als Super­vi­sor, Coach und Seel­sor­ger. Er hat in sei­ner beruf­li­chen Lauf­bahn Men­to­ring als sehr unter­stüt­zend erlebt und ist heu­te selbst enga­gier­ter Mentor.

Micha­el Hüb­ner 
Micha­el Hüb­ner (*1953) ist ver­hei­ra­tet mit Uti­na, hat fünf Kin­der und lebt in Neu­en­det­tels­au. 
Sei­ne Qua­li­fi­ka­tio­nen sind: Dipl.-Relpäd. (FH), Kin­der- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­ra­peut (VDPP), Ehe­kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ner (EPL/KEK), Gor­don-Fami­li­en­trai­ner. Zusätz­lich absol­vier­te er eine theo­lo­gi­sche Aus­bil­dung am Theo­lo­gi­schen Semi­nar Tabor in Mar­burg. 
Michel Hüb­ner ist als Pre­di­ger, Kin­der­e­van­ge­list und Fami­li­en­re­fe­rent, Bera­ten­der und The­ra­peu­ti­scher Seel­sor­ger tätig, unter­hält eine Pra­xis für heil­kund­li­che Psy­cho­the­ra­pie und ist Dozent bei der AcF (Aka­de­mie christ­li­che Füh­rungs­kräf­te) und Stu­di­en­lei­ter der TS-Seel­sor­ger- und The­ra­peu­ten­aus­bil­dung. Dane­ben unter­nimmt er Aus­lands­rei­sen zur Unter­stüt­zung und För­de­rung christ­li­cher Kir­chen und Mis­si­ons­tä­tig­kei­ten. Am mbs lei­tet er Semi­na­re zur beglei­ten­den Seelsorgeausbildung.

Wer­ner Schä­fer 
EPL/KEK Trai­ner, Gor­don Fami­li­en­trai­ner, Indi­vi­du­al­psy­cho­lo­gi­scher Coach TS, eige­ne Pra­xis für Psy­cho­the­ra­pie, The­ra­peu­ti­sche Seel­sor­ge und Lebens­be­ra­tung in Wolfsbronn/Meinheim (LifeCon­cept)

Fort­bil­dungs­kos­ten

  • Ein Semi­nar­tag bzw. Selbst­er­fah­rungs­tag kos­tet jeweils 70 €, wobei die meis­ten Semi­na­re zwei­tä­gig sind.
  • Im Preis inbe­grif­fen sind die Unter­la­gen zur Wei­ter­bil­dung zum Beglei­ten­den Seelsorger
  • Eine Grup­pen­su­per­vi­si­on kos­tet 90, €.
  • Zusätz­lich fällt eine ein­ma­li­ge Prü­fungs­ge­bühr von 100 € für den Abschluss an.
  • Die Kos­ten für die Ein­zel­ana­ly­sen und die Super­vi­sio­nen wer­den jeweils bei dem Super­vi­sor bzw. The­ra­peu­ti­schen Seel­sor­ger beglichen.


Grund­sätz­lich gilt:

Bei einer kurz­fris­ti­gen Anmel­dung 14 Tage vor Semi­nar­be­ginn fal­len 10,-€ zusätz­li­che Bear­bei­tungs­ge­büh­ren an. 
Bei Abmel­dung 14 Tage vor Semi­nar­be­ginn erhe­ben wir 15,-€ Stor­nie­rungs­kos­ten, bei Abmel­dung am Semi­nar­tag fal­len die vol­len Semi­nar­kos­ten an

Aus­bil­dung bera­ten­de Seelsorge

Auf­bau­end auf die Semi­na­re des Beglei­ten­den Seel­sor­gers kann der Abschluss zur Bera­ten­den Seel­sor­ge erwor­ben wer­den. 

Die Aus­bil­dung zum “Bera­ten­den Seel­sor­ger (TS)” befä­higt zu Seel­sor­ge und Bera­tung an Men­schen in see­li­schen Nöten, Kri­sen­zei­ten des Lebens und Kon­flikt­si­tua­tio­nen, die eine wesent­li­che Ori­en­tie­rung bzw. Neu­ori­en­tie­rung des Lebens ver­lan­gen. Der Abschluss ist von ACC (Asso­cia­ti­on of Chris­ti­an Coun­sellors) aner­kannt. 

In der Aus­bil­dung zum „Bera­ten­den Seel­sor­ger (TS)“ erwer­ben Sie:

  • Umfas­sen­de Kennt­nis­se der Indi­vi­du­al­psy­cho­lo­gie nach A. Adler; Erar­bei­tung und Kor­rek­tur des Lebensstils
  • Fun­dier­te Fer­tig­kei­ten in der Gesprächs­füh­rung (Empa­thie, Trans­pa­renz und Kongruenz)
  • Befä­hi­gung zur inten­si­ven Eigen­re­fle­xi­on z.B. durch die Selbst­er­fah­run­gen, in denen eige­ne Gren­zen und die Ande­rer wahr­ge­nom­men werden
  • Fun­dier­te päd­ago­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Kenntnisse
  • Grund­wis­sen über theo­lo­gi­sche Fra­gen (Leid, Sinn, Menschenbild)
  • Anwen­dung bibli­scher Aspek­te in der Seel­sor­ge (Sin­nes­än­de­rung, Buße, Erneue­rung, Gebet, Seg­nung, Zuspruch)
  • Psy­cho­pa­tho­lo­gi­sche Kennt­nis­se (Krank­heits­leh­re, Erken­nen von see­li­scher Insta­bi­li­tät und Erkrankungen)
  • Pra­xis­er­fah­rung durch Gesprächs­übun­gen, Rol­len­spie­le und Super­vi­si­on.

    Um den zer­ti­fi­zier­ten Abschluss zum Bera­ten­den Seel­sor­ger zu erhal­ten, müs­sen 104 Unterrichtsstunden(Ustd.) der Grund­la­g­en­se­mi­na­re (sie­he Beglei­ten­de Seel­sor­ge), 272 Ustd. Auf­bau­se­mi­na­re und 80 Ustd. Ver­tie­fungs­se­mi­na­re besucht wer­den. 
    Die Pra­xis­se­mi­na­re umfas­sen 231 Unter­richts­ein­hei­ten und bestehen aus Grup­pen­su­per­vi­sio­nen, Ein­zel­ana­ly­sen, Ein­zel­su­per­vi­sio­nen, Selbst­er­fah­rung, Hos­pi­ta­ti­on und 2 Semi­naran­dach­ten. 

    Die Lei­tung der Aus­bil­dung „Bera­ten­de Seel­sor­ge“ hat Micha­el Hüb­ner. 

    Die Aus­bil­dung wird vom der TS-Stif­tung ( www.ts-institut.de) orga­ni­siert und fin­det in unter­schied­li­chen Regio­nen Deutsch­lands statt, davon zum Teil in Mar­burg. Die­se Semi­na­re sind auf der Home­page der MBS Aka­de­mie beson­ders gekenn­zeich­net. 

    Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sie unter Info- und Arbeitsmaterial.

Wei­te­re Fragen:

Info- und Arbeitsmaterial

Ter­mi­ne

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Mai 2021
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