Kreativität: reFORMativ

Kreativität: reFORMativ

BESCHREIBUNG

Schon lange ist Kreativ­ität zu ein­er beliebten Fähigkeit gewor­den, die in vie­len 
Stel­lenauss­chrei­bun­gen im Arbeits­markt mit erwäh­nt wird. 
Was wäre, wenn jed­er Men­sch kreativ wäre? Was wäre, wenn Kreativ­ität uns 
Men­schen im Kern ausze­ich­net? Was wäre, wenn jed­er Men­sch die Würde 
genießen dürfte, die Welt um sich herum zu gestal­ten? 
Ste­fan Olschews­ki (Kun­st­päd­a­goge in Leipzig) und Jon­ny Renger (Kul­tur­café 
Lichthaus Halle) gehen schon seit einiger Zeit einen Weg – gespeist aus ihren 
kün­st­lerischen, päd­a­gogis­chen und the­ol­o­gis­chen Wurzeln – ihrer Kreativ­ität 
mit­ten im All­t­ag Aus­druck zu ver­lei­hen. Sie laden an 4 reFOR­Ma­tiv Woch­enen­den 
dazu ein, dem viel benutzten Begriff der Kreativ­ität auf den Zahn zu fühlen. 
Dabei ver­mit­teln Sie Grund­hal­tun­gen und prak­tis­che Meth­o­d­en nach dem Mot­to: 
Kreativ­ität fördern und selb­st erleben.

ZIELE

Die Woch­enen­den beleucht­en Kreativ­ität aus ver­schiede­nen Blick­winkeln und 
eröff­nen Erfahrungsräume das Besproch­ene zu erleben. Inhalte aus The­olo­gie, 
Kun­st- und Sozialpäd­a­gogik und eigen­em ästhetis­chen und kün­st­lerischen 
Schaf­fen speisen die Auseinan­der­set­zung. Sie provoziert einen eige­nen 
Stand­punkt her­auszu­bilden und Hand­lungsmöglichkeit­en zu ent­deck­en.

ZU ERWERBENDE KOMPETENZEN

  • Die Teil­nehmenden erhal­ten grundle­gen­des Hin­ter­grund­wis­sen über dem Begriff der Kreativ­ität aus the­ol­o­gis­ch­er, kun­st­päd­a­gogis­ch­er und neu­rol­o­gis­ch­er Per­spek­tive
  • Die Teil­nehmenden ent­deck­en sich als kreative Per­sön­lichkeit zu begreifen.
  • Die Teil­nehmenden ler­nen kreative Prozesse zu gestal­ten.
  • Die Teil­nehmenden entwick­eln Hand­lungsmöglichkeit­en ihr kreatives Poten­zial zu ent­fal­ten und kul­tivieren.
  • Die Teil­nehmenden reflek­tieren ihre eige­nen Grund­hal­tun­gen im Umgang mit Kreativ­ität.
  • Die Teil­nehmenden ler­nen durch prak­tis­che Selb­ster­fahrung Meth­o­d­en zur Kreativ­itäts­förderung ken­nen.

ABLAUF

Die Sem­i­nar­rei­he beste­ht aus vier Woch­enen­den, die sich inhaltlich ergänzen, 
jedoch auch unab­hängig voneinan­der besucht wer­den kön­nen. Jedes 
Woch­enende ist durch eine Verzah­nung von The­o­rie, Diskus­sion, Prax­is und 
Reflex­ion charak­ter­isiert. 

reFOR­Ma­tiv Woch­enende I — deine kreative Per­sön­lichkeit ent­deck­en 
Wir wollen gemein­sam den Begriff der Kreativ­ität ent­deck­en und beleucht­en, 
warum jed­er Men­sch von sich behaupten kann, kreativ zu sein. Aus 
ver­schiede­nen Blick­winkeln näh­ern wir uns Kreativ­ität im Zusam­men­hang mit 
der eige­nen Iden­tität. 

reFOR­Ma­tiv Woch­enende II — deine kreativ­en Prozesse starten 
Wir wollen uns gemein­sam mit der Frage beschäfti­gen, wie wir in einen 
kreativ­en Prozess ein­steigen. Was fördert oder block­iert kreative Prozesse und 
wie find­en wir den richti­gen Start­punkt für eigene Pro­jek­te? 

reFOR­Ma­tiv Woch­enende III — deine kreativ­en Prozesse gestal­ten 
Wir wollen gemein­sam ent­deck­en, wie wir den kreativ­en Prozessen eine konkrete Rich­tung geben kön­nen. Dabei beschäfti­gen wir uns mit möglichen Her­aus­forderun­gen und Chan­cen während des Prozess­es, sowie der Frage nach einem geeigneten Abschluss. 

reFOR­Ma­tiv Woch­enende IV — dein kreatives Poten­tial kul­tivieren 
Wir wollen gemein­sam her­aus­find­en, wie wir Inhalte aus kreativ­en Prozessen 
auf das eigene Leben und Umfeld anwen­den und darin die eigene Spur 
ent­deck­en kön­nen. Weit­er­führend möcht­en wir Möglichkeit­en aufzeigen, diesen 
Inhal­ten eine mögliche Form zu geben. 

ZIELGRUPPE

Die reFOR­Ma­tiv Woch­enen­den richt­en sich an Men­schen, die pri­vat oder beru­flich 
mit Kreativ­ität oder kreativ­en Prozessen kon­fron­tiert sind und ihren Umgang 
damit weit­er­en­twick­eln und reflek­tieren möcht­en.

VERANSTALTUNGSORT

Alle Sem­i­nare find­en in den Räum­lichkeit­en des MBS in Mar­burg statt.

Leitung

Ste­fan Olschews­ki

Ste­fan Olschews­ki (*1987), ver­heiratet, ist gel­ern­ter Erzieher/Jugendreferent (MBS) und studierte anschließend außer­schulis­che Kun­st­päd­a­gogik am Insti­tut für Kun­st­päd­a­gogik Leipzig. Durch Pro­jek­te und eigenes ästhetis­ches und kün­st­lerisches Han­deln erprobt und reflek­tiert Ste­fan gel­ernte Inhalte und erweit­ert so seine Hand­lungssicher­heit.

Jon­ny Renger

Jon­ny Renger (*1990) machte 2014 seinen Abschluss zum Erzieher/Jugendreferenten (MBS) und Sozialar­beit­er (Sten­den Hogeschool). Seit seinem Abschluss arbeit­et er im Kul­turbere­ich des Kul­tur­café Lichthaus Halle. Neben sein­er eige­nen kün­st­lerischen Tätigkeit und Auseinan­der­set­zung mit kreativ­en Prozessen eröffnet und schafft er in sein­er Arbeit Räume und Aus­drucksmöglichkeit­en für Kün­st­lerIn­nen.

TERMINE

Keine Ver­anstal­tung gefun­den